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Voraussetzungen für eine Betreuung

Es kann durchaus vorkommen, daß eine Person, die nicht in der Lage ist, teilweise oder ganz seine Angelegenheiten zu erledigen, nicht einverstanden mit einer Betreuung ist. Das ist natürlich beispielsweise dann der Fall, wenn ein Mensch nach einem Unfall das Bewußtsein verliert und daraufhin längere Zeit im Koma liegt und keine Familienangehörige ausfindig gemacht werden können. Hier mangelt es schlicht an der Möglichkeit, seinen eigenen Willen zur oder gegen eine Betreuung zu äußern. Es sind aber auch andere Fälle denkbar: eine demente Person kann nicht begreifen, was eine Betreuung ist (bzw. vergißt das gleich wieder) und sich dementsprechend auch nicht frei äußern. Nicht selten gibt es auch Menschen, die auf Grund einer Erkrankung suchtabhängig (oder durch die Suchtabhängigkeit krank) wurden und denen eine Betreuung eher lästig ist und diese also abgelehnt wird. Bei entsprechender Dringlichkeit kann hier eine Zwangsbetreuung angeordnet werden.