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Voraussetzungen für eine Betreuung

Ein Betreuer kann auf auf Antrag des Betroffenen selbst, einer beliebigen anderen Person oder vom Amts wegen bestellt werden. Der entsprechende Antrag ist dabei an das Betreuungsgericht zu richten, wobei dieses Gericht in der Regel eine Abteilung des jeweiligen Amtsgerichtes, in dessen Zuständigkeit sich der Wohnsitz des zu Betreuenden befindet, ist. Eine Ausnahme bildet der württembergische Teil des Bundeslandes Baden-Württemberg, wo der Antrag an einen Notar zu richten ist.

Das Betreuungsgericht hat nach Antrag zu prüfen, ob die Voraussetzungen einer Betreuung vorhanden sind. Für die Bestellung eines Betreuers muß die zu betreuenden Person

Der letzte Punkt ist natürlich nur dann möglich, wenn der zu Betreuende auch in der Lage ist, seinen freien Willen zu äußern. Ist er dies bei einer Krankheit nicht, weil er beispielsweise im Koma liegt, kann das Gericht auch ohne Einverständnis einen Betreuer bestimmen.

Das Betreuungsgericht beauftragt in der Regel einen medizinischen Gutachter damit, ein Attest über den aktuellen Zustand des zu Betreuenden anzufertigen. Wird in diesem Attest eine Notwendigkeit zur Betreuung bejaht, kommt es zu einer persönlichen Anhörung, in der der Betreute dann auch noch mal selbst Stellung zur Sache  nehmen kann. Kann der zu Betreuende seinen Willen nicht (mehr) selbst äußern, ist statt des Attestes ein Sachverständigengutachten zu erstellen und die Anhörung findet dann durch persönliches Erscheinens des Richters am Aufenthaltsort (meist Krankenhaus) statt.

Auf einige Punkte wollen wir noch mal ins Detail kommen:

pfeil.gif (109 Byte) Krankheit oder Behinderung
pfeil.gif (109 Byte) Zwangsbetreuung
pfeil.gif (109 Byte) Eilfälle
pfeil.gif (109 Byte) Andere Hilfen