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Vergütung

Die Aufwandspauschale ist für den Ersatz notwendiger Ausgaben, die direkt mit der Betreuung zusammen hängen, gedacht. Solche Ausgaben sind meistens

  • Fahrtkosten
  • Portokosten
  • Kopiekosten .

Die Aufwandspauschale für diese Ausgaben beträgt 399 € je Betreuerjahr (welches nicht identisch mit dem Kalenderjahr ist, es sei denn, die Betreuung  beginnt ausdrücklich am 01.01. eines Jahres und dauert länger als 1 Jahr), die Auslagen müssen nicht nachgewiesen werden.

Die Aufwandspauschale wird das erste Mal ein Jahr nach der Betreuerbestellung gezahlt und muß zwingend bis spätestens dem 31. März des jeweiligen Jahres erfolgen. Wird dieser Termin versäumt, kann der Anspruch nicht mehr geltend gemacht werden!

Wird - aus welchen Gründen auch immer - die Betreuung im laufenden Betreuungsjahr abgebrochen, wird die Pauschale anteilig gezahlt.

In bestimmten Fällen ist es möglich, die Pauschale als Vorschuß zu erhalten.

gif/oma.gif (12449 Byte) Holger hat dankenswerter Weise die Betreuung von Oma Rita übernommen. Nach 2 Monaten Betreuung wird Holger jedoch wegen einer Firmenpleite arbeitslos. Da er nicht lange genug sozialversicherungspflichtig tätig war, hat er keinen Anspruch auf ALG I und rutscht erst einmal in das ALG II ("Hartz 4"). Nun reicht das Geld schon für ihn alleine nicht aus - geschweige dann auch noch für die ganzen Briefmarken und Fahrten zu Rita. Also stellt Holger einen Antrag auf Vorschuß.