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Bestellung

Hält das Gericht eine Betreuung für notwendig, geht es an der Bestellung des Betreuers.

Dabei geht das Betreuungsgericht von einer bestimmten Reihenfolge aus:

  • Wunsch des Betroffenen;
  • Ehegatte, Lebenspartner, Eltern oder Kinder;
  • weitere Verwandte oder Bekannte;
  • andere ehrenamtliche Betreuer;
  • Vereins-, Behörden- oder Berufsbetreuer;
  • Betreuungsverein oder Betreuungsbehörde.

Als allererstes wird das Gericht also den Betroffenen nach seinen Wünschen fragen. Kann oder will der zu Betreuende keinen eigenen Wunsch äußern, wird als nächstes geprüft, ob Verwandte 1. Grades oder Lebenspartner in Frage kommen. Ist dies nicht der Fall, wird versucht, gute Bekannte oder andere Verwandte für eine Betreuung zu gewinnen. Erst wenn das alles scheitert, kommt ein fremder ehrenamtlicher Betreue zum Zuge.

Von dieser Reihenfolge wird nur dann abgewichen, wenn der eigene Wunsch des zu Betreuenden dem Wohl von diesem zuwiderläuft und es durch die Bestellung von Verwandten zu innerfamiliären Konflikten kommen kann.

Da von dem Betreuer auch aus dem familiären Umfeld bestimmte Voraussetzungen für eine Betreuungstätigkeit erfüllt werden müssen, kann es im Einzelfall ebenfalls zur Nichtberücksichtigung der eigenen Wünsche des Betroffenen oder zur Nichtberücksichtigung von Familienmitglieder kommen.

Weitere Informationen zur Bestellung finden Sie im Linken Menü.