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Ein ist kein "Alle-Probleme-löse ich nun einfach so"-Betreuer und kann nicht nur auf Grund der Bestellung zum Betreuer nun alle Bereiche der zu vertretenden Person in Angriff nehmen. Vielmehr wird das Gericht bei der Bestellung (und bei Bedarf auch danach) bestimmte Aufgabenkreise, in denen der Betreuer dann aktiv werden und seinen Betreuten vertreten darf, festlegen. Dabei gibt es aber keinen Automatismus - es wird tatsächlich nach Einzelfall entschieden. Will der Betreute, daß aus einem anderen Aufgabenkreis etwas durch den Betreuer erledigt wird, darf dies der Betreuer nicht machen!

gif/oma.gif (12449 Byte) Holger ist der Betreuer von Rita und hat als Aufgabenkreis die Vermögensvorsorge. Nun will Rita, daß Holger sie auch gegenüber ihrem Arzt vertritt.

Das geht nicht und Holger würde in Teufels Küche kommen, wenn er sich eine solche Vertretung in medizinischen Fragen anmaßen würde. Er kann Rita nur in Geldfragen betreuen - Punkt. Er kann allerdings, wenn die Gründe für die Bitte von Rita nachvollziehbar sind, einen Antrag auf Erweiterung der Aufgabenkreise an das Betreuungsgericht stellen - und das entscheidet dann.

Welche Aufgabenkreise es gibt, erklären wir nach Klick auf den entsprechenden Link im linken Menü.

Ein Betreuer ohne zugewiesene Aufgabenkreise hat im Grundsatz keine Möglichkeit, zu betreuen. Insofern sollte immer darauf geachtet werden, daß im Betreuerbeschluß und -ausweis zumindest ein Aufgabenkreis vermerkt ist.