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Fast alle anderen Aufgabenkreise beinhalten bereits die Berechtigung des Betreuers, im Namen des Betreuten gegenüber Ämtern und Behörden aufzutreten. So ist der Betreuer mit dem Aufgabenkreis Vermögenssorge verpflichtet, bei Bedarf und Anspruch zum Beispiel einen Antrag auf Wohngeld oder Grundsicherung zu stellen. Auch der Aufgabenkreis Gesundheitssorge ist sehr oft mit Antragen oder Anfragen bei Behörden verbunden.

Warum dann aber noch einen eigenen Aufgabenkreis "Behördenangelegenheiten"?

Denkbar wäre ein solcher eigenständiger Aufgabenkreis zum Beispiel bei krankheitsbedingten notorischen Querulanten.

gif/oma.gif (12449 Byte) Oma Rita fühlt sich unterfordert. Und sie hat eine Idee: sie will, dass alle Türklinken in ihrem Heim durch solche aus Elfenbein ersetzt werden, da diese viel hygienischer sei. Außerdem hat sie sich in den Kopf gesetzt, einen umgehenden Ersatz aller Lampen durch Kerzen zu fordern - dies sei doch viel "romantischer so". Blöderweise geht die Heimleitung nicht auf ihre Forderungen ein. Also fängt Rita an, zu schreiben: vom Umweltamt zum Bundesamt für Migration, von der EU-Menschenrechtskommission bis hin zum Patentamt. Und der Schriftwechsel wächst und wächst und wächst...

Hier sollte dem Gericht der Aufgabenkreis Postkontrolle vorgeschlagen werden. Allerdings reicht dieser Aufgabenkreis nicht aus, da er alleine für sich nicht die Möglichkeit bietet, den angeschriebenen Behörden die Situation mit Rita zu erklären. Also wäre der Aufgabenkreis Behördenvertretung angebracht, um dann den bisherigen Briefverkehr zwischen Rita und den Behörden abzubrechen und die Ämter zu bitten, weitere etwaige Briefe von Rita in Sachen Elfenbein und Kerzen in Zukunft zu negieren.